Früherkennung von Rheumaherde dank Fußkamera

Großen Dank geht an die Forscher vom Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Wie funktioniert die Fußkamera!

Die Forscher von PTB und Xiralite GmbH haben eine Fußkamera entwickelt, die Fluoreszenz-Bildgebung verwendet.

Dem Patienten wird ein Kontrastmittel ”Indocyaningrün” injiziert.
Anschließend macht die Fußkamera der Blutfluss in den oberflächlich verlaufenden Gefäßen der Zehengelenke sichtbar, siehe Bild.

Dabei erfassen mehrere Kameras die Gefäße an den Fußober- und -unterseiten.
Als Lichtquellen für die Fluoreszenzanregung werden LEDs im nahinfraroten Spektralbereich verwendet.

Die ganze Untersuchung dauert nur wenige Minuten, nebenbei ist sie nicht schmerz- und nebenwirkungsfrei. Das hören wir Rheumatiler gerne

Mit dem Verfahren sollen Rheumaherde früher als mit einem Röntgengerät, Ultraschall oder Kernspintomographen entdeckt werden. Der Prototyp hat seine Funktionstüchtigkeit bereits in umfangreichen Tests an einem Fußmodell bewiesen und soll nun für eine erste klinische Erprobung vorbereitet werden.

Nebenbei ist diese Untersuchung auch preiswerter.

Fotoquelle:
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)