Behandlung bei zentrale Schlafapnoe (ZSA) mit Herzinsuffizienz

ist eine seltene Form des Schlafapnoe, was ca 20% vorkommt. Die häufigste Form ist die zentraler Schlafapnoe (Cheyne-Stokes-Atmung = CSA), Patienten mit dieser Form, haben eine eine schwerer Herzinsuffizienz.

Patienten die an ZSA erkrankt sind, schnarchen nicht oft, sodass die Krankheit nicht immer erkannt wird.

Wie behandelt man eine zentrale Schlafapnoe mit einer begleitende Herzerkrankung?

  1. Eine optimale Einstellung in der medikamentöser Therapie bei Herzinsuffizienz
  2. CRT – Cardiale Resynchronisationstherapie
  3. Atemunterstützungen durch CPAP oder BIPAP, so wie die richtigen Atemmaske

Neue Therapie: Schrittmacher gegen Schlafapnoe

Der Hersteller Respicardia aus den USA, hat ein Gerät herausgebracht namens Remedē, welches bei mittel bis schwerer Schlafapnoe helfen soll.

Der Schrittmacher gibt Stimulationsimpulse an den Zwerchfellnerv ab, dadurch können die Atemaussetzer der Atemmuskel überbrückt werden.

Die Stimulationselektrode werden in der Vene des Zwerchfellnerv nervus phrenicus implantiert, das Gegenstück der Sensingelektrode, wird an der Vena azygos verbunden.

Bereits in Studien zeigte dieser Schrittmacher große Erfolge. Die pnoeHypopnoe-Index konnten deutlich reduziert werden.

In den USA bekam das Remedé-System bereits im Oktober 2017 seine Zulassung. In Europa wurde es CE-zertifiziert.

Der Schrittmacher kommt zum Einsatz, wenn die empfohlene Atemmaske Therapie nicht zum erwünschten Erfolg führt.

Study
Long-term efficacy and safety of phrenic nerve stimulation for the treatment of central sleep apnea