Lebensängste – wenn die persönliche Assistenz verweigert wird

ich habe Angst das ich morgens nicht mehr aus dem Bett komme, dies sind die persönliche Worte von Birgit Kalwitz die an spinaler Muskelatrophie Typ II erkrankt ist. Birgit kämpft seit mehr als 3 Jahre gegen die Stadt Düren, die ihr eine 24 Std Hilfe verweigert.

Aufgrund der schwere ihrer Krankheit steht Birgit solch eine Hilfe zu. Mittlerweile muss sie ihre persönliche Helfer selbst zahlen damit sie überhaupt morgens aus dem Bett gehoben wird

Das ganze bekommt einen bitteren Beigeschmack. Als behinderte in Deutschland ist esnicht einfach. Der ständige Kampf um Versorgung eines Hilfsmittel oder einer Assistenz wird oft ausgesessen. Man könnte denken man ist ein ”übel” der öffentlichen Kassen. Man zahlt lieber für andere Dinge, anstelle die Menschen zu Unterstützen die auch noch was zu Gesellschaft beitragen. Birgit ist trotz ihrer Erkrankung aktiv im Berufsleben.

Kampf um mehr Hilfe

Trinken, wenn man Durst hat, Essen wenn man hungrig ist, aufs Klo gehen, wenn man mal muss. Für Birgit Kalwitz aus Düren ist das nicht selbstverständlich. Sie hat eine seltene Muskelerkrankung, ist zwar berufstätig, sitzt aber im Rollstuhl. Und wenn sie aus dem mal unglücklich rausfallen würde, dann könnte Sie sogar ersticken. Ihr ist klar, dass sie rund um die Uhr Hilfe braucht. Der Kreis Düren sieht das aber nicht so.

Gepostet von WDR Lokalzeit aus Aachen am Freitag, 6. Juli 2018

4 kommentarer

Erinnere mich mit Schrecken zurück. Habe dreiviertel Jahr auf mein Fortbewegungsmittel einen manuellen Rollstuhl gewartet bis der genehmigt wurde.

Jeden Hunz und Kunz helfen wir der ein Fuß bei uns reinsetzt. Unsere eigene Leute vergisst man, ständige Einsoarungen.
Das kann doch echt nicht sein. Ich bin total fassungslos, die Stadt sitzt das aus, eindeutig.

Ich kann ihre Ängste verstehen. Ich verstehe es nicht das immer mehr behinderte, kranke Menschen um ihr recht kämpfen müssen. Das macht mich traurig und zugleich wütend. 🙁😡

Kommentarer stängda