Langzeitbehandlung mit Kortison erhöht das Risiko auf Infektionen

Bereits in diesem Posting , haben wir über Kortison in der Rheumabehandlung gesprochen.

Kortison hat in der Rheumatherapie einen festen Platz gefunden. Die Kortikosteroiden werden bei Polymyalgia rheumatica oder Riesenzellarteriitis, Rheumatoid Arhtitis eingesetzt.

Bei vielen Rheumatiker ist Kortison ein zweitetes Basismedikament und ist das Rückgrat der Therapie. Das Kortison über viele Jahre Einnahmen auch seinen Schattenseiten zeigt, zeigt der neuste Bericht der Kollegen. Das Risiko auf lebensbedrohliche Infektionen steigt bereits schon bei niedrigen Dosierungen (Low Dosis).

Weitere nebenwirkungen sind. Offne Stellen der Haut. Das typische Mondgesicht, man ist aufgedunstet, Wassereinlagerungen

Ich selbst kann bestätigen. Nach 48 Jahre Dauereinnahme ist Kotison immer noch eins der wenigen Medikamente, wo bei mir wirkt. Ich selbst sehe aber das mein Körper daran kaputt geht. Vermehrte Hautinfektionen und offene Stellen, Probleme mit der Bauchspeicheldrüse und Magen sind das Resultat nach Dauertherapie mit Kortison. Nun könnte man sagen, setzt doch ab.

Leider können wir das nicht. Meine RA ist immer noch sehr aggressiv eine Remmisson ist nicht in Sicht. Mittlerweile sind alle Basismedikationen durch. Die neueren (JAK) darf ich nicht nehmen, aufgrund weil ich ein Risikopatient bin und eine Lungenembolie entwickeln kann. Je älter man wird, desto weniger Medikamente gibt es für Patienten wie mich.

Somit steht mir derzeit kein Medikament zu Verfügung. Kortison macht mein Tag etwas erträglicher.

Login zum Artikel ist erforderlich

Publisert av

Liz

Until those day, was my kiss of death been stronger than those of the devil. I like to ride through hellfire with him ,when I come out victorious afterwards. I'm strong and proud rheumatoid arthritis warrior Följ mig, tack! Liz - Fotoblogg Spelblogg Instagram

3 tankar om “Langzeitbehandlung mit Kortison erhöht das Risiko auf Infektionen”

  1. Das Risiko ist uns Rheumatiker bewusst. Gefragt sind Medikamente die wir ab 50+ nehmen können.Die neuen Xeljanz (tofacitinib) Jak Hemmer sind nur was für jüngere Rheumatiker, die noch nicht so viele Begleitkrankheiten haben.

    Wir sind durch unsere Krankheit mit den vielen Basis durch.
    Ich finde die Forschung sollte mehr was für uns ältere entwickeln.

  2. ..man ist in der Zwickmühle, was willst du machen wenn man seit der Kindheit das nehmen muss!
    Klar es gibt viele Therapien die uns helfen sollten! Ein Teil wird von der KK nicht bezahlt, man wird auf die günstigen umgestellt.

    Klar man hat immer im Hintergedanke wie ”teuflisch” Kortison auch sein kann. Bei der letzten OP sollte ich es sogar es absetzen, wegen der Narbenhelung. Tja ich konnte es nicht, wie bei dir, muss ich erst an mein Rheuma denken.

    Bevor ich nicht arbeiten kann und mein Brot verdienen kann, nehme ich es.
    Wir sind die, wo keine Stütze bekommen weder vom Amt leben. Ich glaube dann würdenwir garnichts mehr bezahlt bekommen.

Innlegget er stengt for innspel.