Früherkennung von Rheumaherde dank Fußkamera

Großen Dank geht an die Forscher vom Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Wie funktioniert die Fußkamera!

Die Forscher von PTB und Xiralite GmbH haben eine Fußkamera entwickelt, die Fluoreszenz-Bildgebung verwendet.

Dem Patienten wird ein Kontrastmittel ”Indocyaningrün” injiziert.
Anschließend macht die Fußkamera der Blutfluss in den oberflächlich verlaufenden Gefäßen der Zehengelenke sichtbar, siehe Bild.

Dabei erfassen mehrere Kameras die Gefäße an den Fußober- und -unterseiten.
Als Lichtquellen für die Fluoreszenzanregung werden LEDs im nahinfraroten Spektralbereich verwendet.

Die ganze Untersuchung dauert nur wenige Minuten, nebenbei ist sie nicht schmerz- und nebenwirkungsfrei. Das hören wir Rheumatiler gerne

Mit dem Verfahren sollen Rheumaherde früher als mit einem Röntgengerät, Ultraschall oder Kernspintomographen entdeckt werden. Der Prototyp hat seine Funktionstüchtigkeit bereits in umfangreichen Tests an einem Fußmodell bewiesen und soll nun für eine erste klinische Erprobung vorbereitet werden.

Nebenbei ist diese Untersuchung auch preiswerter.

Fotoquelle:
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Publicerat av

Liz

Until those day, was my kiss of death been stronger than those of the devil. I like to ride through hellfire with him ,when I come out victorious afterwards. I'm strong and proud rheumatoid arthritis warrior Följ mig, tack! Liz - Fotoblogg Spelblogg Instagram

7 reaktioner till “Früherkennung von Rheumaherde dank Fußkamera”

  1. 👍 Großartig, da muss man das ewige CT nicht mitmachen und Röntgen. Ist mir ehrlich gesagt mittlerweile zu belastend für den Körper.

    Was denkst du Liz, wird das in Zukunft der Rheumatologe machen können oder muss man deswegen einen Termin in der Nuklearmedizin.

    Mich würde interessieren ob man damit auch die Radiosynoviorthese machen kann, um zusehen ob die Synovialitis entzündet ist.

    Fragen über Fragen.

    1. Wäre gut. Da würde man sich den Weg und Zeit sparen. Immerhin hat diese spezifische Abteilung Nuklearmedizin auch Wartezeiten bis zu 8-12 Wochen.

      Bis dahin kann sich eine Entzündung sich ausgebreitet haben.

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