Ausschleichen von Cortison in der Langzeitbehandlung bei Rheumatoide Arthritis

Ist es möglich das man Cortison in einer Langzeitbehandlung ausschleichen kann, ohne das man das Rheuma wieder aktiviert! In der SEMIRA-Studie haben Probanden mindestens über 6 Monate Cortison erhalten.

Bei allen Probanden wurden Schrittweise die Dose von Cortison reduziert und über mehr als 4 Monaten ausgeschlichen. Das Ergebnis: Die Behandlungserfolgsrate liegt bei 65%

Patienten die schon länger, wie mehr als 10 Jahre ihr Kortison nehmen, sollten unbedingt sich mit ihrem Arzt vorher besprechen. Denn da so einfach absetzen und Ausschleichen  geht nicht.

Ich selbst habe mittlerweile mehrfach über die Jahren versucht mein Kortison auszuschleichen. Der letzte Ausschleichung aktivierte mein RA so stark. Das sie stärker mittlerweile geworden ist, wie vorher

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Erhöhtes Infektionsrisiko bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen unter Steroide

Patienten mit einer rheumatischen Erkrankung, haben ein erhöhtes Risiko eine Infektion zu bekommen unter Steroidehormon, welche Kortiosn ist. Das Risiko steigt bei einer Langzeitbehandlung bereits ab 5mg am Tag, Patienten die Rauchen und öfters Alhohol trinken.

Aber auch unter den Basis Therapien, kann sich eine Infektion entwickeln, darunter zählen TNF-Hemmer, JAK Inhibitoren.

Daher ist es wichtig, das wir uns das ganze Jahr schützen und nicht nur in der Coronazeit